Der Eintopf-Blog

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MMF, Modul3, Aufgabe 2 Mai 22, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — eintopf @ 7:07

Nachrichten im Internet für DaF-Lerner? Eine kleine Auswahl der Angebote der deutschen Welle:

bTop-Thema mit Vokabeln
bDidaktisierte Informationsangebote
bThemen mit Vokabeln-Archiv

Ab welcher Niveaustufe kann man diese Informationen verdauen? Wie geht man in Klassen vor? Lässt man die Lerner auswählen? Lässt man verschiedene Gruppen verschiedene Themen bearbeiten? Sollen alle Gruppen das gleiche Thema behandeln? Im letzteren Fall könnte man die Lerner vorentlasten… Übernimmt man die Didaktisierungsvorschläge der Deutschen Welle?

Hier folgt mein kleiner Didaktisierungsvorschlag zum Zugang zu den topthemen der deutschen Welle.

Da ich zur Zeit Klassen auf A1-Niveau unterrichte, frage ich mich, ob für diese Kindernachrichten sinnvoller wären?

http://www.daserste.de/checkeins/neuneinhalb/ ist lockerer aufgebaut und könnte für ältere Deutschlerner mit Humor auch nett sein. Da hätte ich auch weniger Probleme mit „zu freizügigen“ Bildern.

 

 

MMF, Modul3, Aufgabe 1 Mai 15, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — eintopf @ 4:15

Aufgabe 1: Wie kann man Online-Nachrichten in den DaF-Unterrichtsalltag integrieren?

1) Ab B2 könnte man vielleicht mit Globalverstehensaufgaben (+ Lesestrategien: Foto, Schlagzeile beachten) anfangen, z.B. „Suchen Sie Texte zu den Themen X, Y, Z“.

2) Man könnte auch in unterschiedlichen Zeitungen (Frankfurter Rundschau und Bild-Zeitung http://www.bild.de/ ) nach Texten zum gleichen Thema suchen lassen und dann die sprachlichen Stile untersuchen lassen. 

3) Auch könnte ich mir eine Zuordnungsübung vorstellen: eine Seite mit den links zu verschiedenen Zeitungen und den zuzuordnenden Zeitschriftentypen: “Tageszeitung, Wochenzeitung, Lokalzeitung, Boulevardzeitung, Illustrierte,..“

4) Mit meinen Grundstufeschülern könnte ich mir vielleicht die Erstellung einer eigenen Zeitung vorstellen (nach dem Modell einer Zeitungshomepage). Die Kursteilnehmer erstellen einen Blog mit den verschiedenen Kategorien (Kultur, Sport,…) und schreiben dann eigene Texte (Phantasie oder auf ihr Heimatland bezogen).

5) Eventuell könnten die Kursteilnehmer auch Fotoserien herunterladen und dazu eigene Texte schreiben (,wobei Sie genauso gut einfach auf google surfen könnten).

6) Das Video über das aktuelle Wetter in Deutschland könnte ich in der Grundstufe benutzen (http://www.fr-online.de/video/), wobei es auch bessere Seiten mit dem aktuellen Wetter gibt.

*) Allgemein finde ich die Texte für meine Grundstufenschüler zu schwer. Gut finde ich die links für Interessierte, deren Hobby das Lesen von Zeitungen ist. Sie können so in ihrer Freizeit schmökern. Wenn Sie sich mit den internationalen Nachrichten (z.B. Neue Zürcher Zeitungauskennen, ist der Inhalt nicht völlig unbekannt und macht ihnen den Zugang einfacher. Für Zeitungsuninteressierte hingegen sind die Texte doppelt so schwer (sprachlich und inhaltlich).

*

Links zu Zeitungen und Wochenmagazinen: 

Süddeutsche Zeitung
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Frankfurter Rundschau
Die Zeit                                                                                                     

 

Spiegel
Stern
Focus

 

Wise Guys im Unterricht März 24, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — eintopf @ 2:57

1. Die Lerner erstellen ein Assoziogramm zu folgendem Bild:

weltmeister.jpg

2. Dann hören die Lerner folgenden Liedanfang. Wie klingt die Musik? Welche Wörter verstehen Sie?

Ein Ereignis, das das ganze Land in Atem hält
Wir sind die Bühne für das schönste Spiel der ganzen Welt
Da gibts kein Halten mehr, endlich rollt der Ball
Und alle schauen zu, sogar am Nordpol und im All
Und der Bayer mit dem Weizen und der Bremer mit dem Becks
Stoßen an auf die WM 2006
Ja, das wird ein wundervolles Fußballfest
Und das Allerschönste ist, dass sich schon heute sagen lässt
 

Refrain:
Olé Olé Olé! Wir werden Weltmeister!
Wir werden wieder Weltmeister!
Wir sind die Besten international
Wir sind wieder erste Wahl
Zwar nicht im Fußball, doch das ist ja ganz egal
Zwar nicht im Fußball, doch das ist ja ganz egal

*

3. Die Lerner bekommen den dazugehörenden Textausschnitt. Wir lesen rhythmisch und klären unbekannte Wörter (z.B. die beiden Biersorten: Weizen und Becks). Danach singen wir zusammen diesen Teil des Liedes.

*

4. Die Lerner bekommen folgende Strophe und ergänzen den Text frei.

Soll’n die Brasilianer doch________________
Wir sind die Nummer eins im _______________
Kaum ein andres Land hat _______________
Und deutsche Männer essen _______________
Die Holländer könn’n kicken, doch ______________
Wir haben weltweit ______________
Schnell’re Autofahrer gibt es auf der Erde nicht
Ach du Scheiße, Schumi, bitte lass uns nicht im Stich

*

5. Die Lerner erhalten die fehlenden Textausschnitte und ordnen Sie dem zuvor bearbeiteten Stophentext zu. Zur Kontrolle hören wir danach die Strophe.

*

die haben keine Berge – die allermeisten Gartenzwerge – auf Bier so ‘n großen Durst – auf der Welt am meisten Wurst – Keine-Kinder-kriegen – beim Fußball siegen

 

 

6. Wir hören auch die nächste Strophe. Dazu erhalten die Lerner folgenden Lückentext und ergänzen die fehlenden Wörter nach dem Hören der Strophe. Danach erhalten die Lerner den kompletten Text (hier als digitales Arbeitsblatt).

 

In der Defensive sind wir leider keine __________
Aber unser Training ist ein Klinsi autogener
Und wir sind die Weltmeister im häufigen __________
Und wir ham den Spitzenplatz im Sauerkraut-__________
Was kümmern uns die wunderbaren Tore der ___________
Wir sind die besten im Recyclen von ____________
Vielleicht bieten wir zu selten große ___________
Aber denke immer dran: der Papst, der ist _________

*

 

Weltmeister

Ein Ereignis, das das ganze Land in Atem hält
Wir sind die Bühne für das schönste Spiel der ganzen Welt
Da gibts kein Halten mehr, endlich rollt der Ball
Und alle schauen zu, sogar am Nordpol und im All
Und der Bayer mit dem Weizen und der Bremer mit dem Becks
Stoßen an auf die WM 2006
Ja, das wird ein wundervolles Fußballfest
Und das Allerschönste ist, dass sich schon heute sagen lässt

Refrain:
Olé Olé Olé! Wir werden Weltmeister!
Wir werden wieder Weltmeister!
Wir sind die Besten international
Wir sind wieder erste Wahl
Zwar nicht im Fußball, doch das ist ja ganz egal
Zwar nicht im Fußball, doch das ist ja ganz egal

Soll’n die Brasilianer doch beim Fußball siegen
Wir sind die Nummer eins im Keine-Kinder-kriegen
Kaum ein andres Land hat auf Bier so ‘n großen Durst
Und deutsche Männer essen auf der Welt am meisten Wurst
Die Holländer könn’n kicken, doch die haben keine Berge
Wir haben weltweit die allermeisten Gartenzwerge
Schnell’re Autofahrer gibt es auf der Erde nicht
Ach du Scheiße, Schumi, bitte lass uns nicht im Stich

Refrain:
Olé Olé Olé! Wir werden Weltmeister!
Wir werden wieder Weltmeister!
Wir sind die Besten international
Wir sind wieder erste Wahl
Zwar nicht im Fußball, doch das ist ja ganz egal
Zwar nicht im Fußball, doch das ist ja ganz egal

In der Defensive sind wir leider keine Italiener
Aber unser Training ist ein Klinsi autogener
Und wir sind die Weltmeister im häufigen Verreisen
Und wir ham den Spitzenplatz im Sauerkraut-verspeisen
Was kümmern uns die wunderbaren Tore der Franzosen
Wir sind die besten im Recyclen von Konservendosen
Vielleicht bieten wir zu selten große Fußballkunst
Aber denke immer dran: der Papst, der ist von uns

Refrain:
Olé Olé Olé! Wir werden Weltmeister!
Wir werden wieder Weltmeister!
Wir sind die Besten international
Wir sind wieder erste Wahl
Zwar nicht im Fußball, doch das ist ja ganz egal
Zwar nicht im Fußball, doch das ist ja ganz egal

Wir werden Weltmeister
Wir werden wieder Weltmeister
Und schießen wir bei der WM auch kein einziges Tor
Dann sieht die Welt: die Deutschen ham ja doch Humor
Dann sieht die Welt: die Deutschen ham ja doch Humor

*

7. Die Lerner schreiben im Lied angesprochene Charakteristika der Deutschen auf Kärtchen. Worin sind die Deutschen Weltmeister? Die Karten werden an der Tafel gesammelt. (z.B. Sauerkraut essen, recyclen, keine Kinder kriegen)  Welche Charakteristika sind positiv? Welche sind negativ?

**

8. Die letzte Liedzeile heißt: „Dann sieht die Welt: Die Deutschen ham ja doch Humor.“ Wo finden Sie im Lied Humor? ( Den Lerner soll die Ironie des Textes bewusst werden). Danach hören und singen wir das Lied. (Das Video ist zu finden unter folgendem link: http://www.myvideo.de/watch/2866832 .)*

**

9. Worin sind die Indonesier Nummer 1? Sammeln Sie positive und negative Charakteristika für Indonesien und schreiben Sie einen ironischen Liedtext:

* 

Sie können zum Beispiel folgende Satzkonstruktionen übernehmen und variieren:

*

Sollen die…. doch…

Wir sind die Nummer eins im…….

Wir sind die besten im….

Kaum ein anderes Land hat….

Wir haben weltweit die….

… essen/trinken auf der Welt am meisten…

Wir haben den Spitzenplatz im…

Vielleicht bieten wir….

Aber denke immer dran:

(…)

 

Annett Louisan März 12, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — eintopf @ 3:38

anett-louisan.jpg

Die Katze

Du hast sie gefunden jetzt liegt es bei dir
dich um sie zu kümmern
wer weiß vielleicht schnurrt sie dafür
sie kommt und sie geht
wann immer sie will
sie räkelt sich in deinen Laken aus
weichem Flanell
sie spielt mit der Beute
zieht nie mit der Meute sie kuscht nicht
sie zählt deine Mäuse sie mordet sie leise und gründlich
nein, sie wird dir nie gehorchen
doch du streichelst sie so gern
das weiß sie ganz genau
miau
Sie krallt sich dein Kissen und thront arrogant
sie frisst dir die Haare vom Kopf
aber nie aus der Hand
willst du sie dir greifen faucht sie

rühr mich nicht an
hast du absolut keine Zeit für sie
schleicht sie sich an
sie fällt auf die Pfoten
sie spielt nicht nach Noten, sie sträubt sich
du kannst sie nicht führen und auch nicht dressieren
sie spurt nicht
nein, sie wird dir nie gehorchen
doch du streichelst sie so gern
das weiß sie ganz genau
miau

sie spielt mit der Beute
zieht nie mit der Meute sie kuscht nicht
sie zählt deine Mäuse sie mordet sie leise und gründlich

nein, sie wird dir nie gehorchen
doch du streichelst sie so gern
das weiß sie ganz genau
miau

nein, sie wird dir nie gehorchen
doch du streichelst sie so gern
das weiß sie ganz genau
miau

*

*

Und wie heißt „die Katze“? Annett Louisan, miau! 

Die Rolle der Frau, ihre geheimnisvolle Macht, bzw. das Spiel zwischen den Geschlechtern gehören zu den zentralen Themen chansonshaften Lieder von Annett Louisan (Songwriter: Frank Ramond, Hardy Kayser und Matthias Haß). Annett Louisans eigentlicher Name ist Annett Päge, ihren Künstlernamen Louisan leitet sie vom Vornamen ihrer Großmutter Louise ab. Geboren ist Annett Louisan 1977 in Havelberg. Mittlerweile lebt sie aber in Hamburg, wo sie ein Studium an der Kunsthochschule begann, dass sie durch ihre Arbeit als Studiomusikerin finanziert.  (Quelle: Wikipedia)

+*

*

Was schreibt die FAZ (13.11.2004, Nr. 266 / Seite 42) zu Annett Louisan?

„Es sind deutsche Chansons, sparsam instrumentalisiert mit Gitarre, Kontrabaß, Streichern, auch Piano oder Mandoline. Entspannter Boulevardjazz, ein bißchen Pop vielleicht. Annett singt mit zarter Kleinmädchenstimme, ganz sanft, ganz nah am Ohr ihrer Zuhörer. Sie wispert, zwitschert, haucht. Stimmgewaltig ist sie nicht. Und bahnbrechend innovativ klingt der Sound ihres Albums auch nicht. Aber da ist etwas, das „Bohème“ trotzdem zum Erlebnis macht: die frivol-ironischen Texte, die offenbar aus Annetts Erfahrungsschatz stammen und von Frank Ramond in Reime gegossen wurden.“
„Es sind liederliche Lieder, die Annettchen singt, von den kleinen und großen Dramen zwischen Mann und Frau. Und der – auch das noch – blonde Engel räumt dabei mit so manchen Vorurteilen auf. Das hat man so noch nicht gehört.“ (kompletter Artikel)

*

Und wie liest sich Ratnas Kommentar zu Annett Louisan?

Auf Annett Louisan stieß ich durch eine Kollegin. Mir gefiel der angenehme Klang und die klare Aussprache ihrer Singstimme. Nett, dachte ich. Erst jetzt durch den MMF und via Internet ging ich ihr und ihren Liedern etwas auf die Spur. Dabei stieß ich recht schnell auf die Spannung zwischen Annetts Louisans „niedlichem Aussehen“ und der Frechheit ihrer Liedtexte, in denen weibliche Identität voller Selbstbewusstsein, Macht und Unberechenbarkeit dargestellt wird. Da denke ich an eine „femme fatale“, die Männer anzieht und zugleich abschreckt. Nicht uninteressant, denke ich.

Für den Unterricht finde ich die Lieder von Annett Louisan aber aufgrund der frivolen Anspielungen etwas bedenklich… ?

 

Wise Guys März 5, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — eintopf @ 12:13

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wise-guys-klartext.jpg
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Wer sind die Wise Guys?
Zu Schulzeiten hatten die 5 Kölner den Ruf als „Besserwisser“.
Selbstironisch nannte sich die 1990 gegründete Band
dann Wise Guys (engl. Besserwisser, Schlaumeier). 
Die Wise Guys schreiben ihre Texte selbst, natürlich mit Witz und Ironie,
wie es sich für „Besserwisser“ eben gehört. 
Ihre Eigenkompositionen arrangieren sie ohne Instrumente,
denn die Wise Guys singen A capella.
Dass sich Selbstironie in Deutschland lohnt,
zeigt sich daran, dass die Wise Guys mittlerweile zur erfolgreichsten
deutschsprachigen A-capella-Gruppe aufgestiegen sind.
(Quelle: Wikipedia)
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Als kleine Kostprobe hier ein Musikvideo von ihrem Hit „Jetzt ist Sommer“ (2001)
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Jetzt ist Sommer

Sonnenbrille auf und ab ins Café,
wo ich die schönen Frau’n auf der Straße seh.
Dann ‘n Sprung mitten rein in den kalten Pool
und ‘n Caipirinha – ziemlich cool!
Sonnenmilch drauf und ab zur Liegewiese,
wo ich für mich und Lisa eine Liege lease.
Wir lassen uns gehn und wir lassen uns braten -
alles And’re kann ‘ne Weile warten…
Und wenn nix draus wird wegen sieben Grad,
dann kippen wir zu Haus’ zwei Säcke Sand ins Bad.
Im Radio spielen sie den Sommerhit – (billig)
wir singen in der Badewanne mit:

Jetzt ist Sommer!
Egal, ob man schwitzt oder friert:
Sommer ist, was in deinem Kopf passiert.
Es ist Sommer!
Ich hab das klar gemacht:
Sommer ist, wenn man trotzdem lacht. 2x

Sonnendach auf und ab ins Cabrio,
doch ich hab keins, und das ist in Ordnung so,
weil der Spaß daran dir schnell vergeht,
wenn’s den ganzen Sommer nur in der Garage steht.
Manchmal, wenn ich das Wetter seh’,
krieg ich Gewaltfantasien, und die Wetterfee
wär’ das erste Opfer meiner Aggression,
obwohl ich weiß: Was bringt das schon,
wenn man sie beim Wort nimmt und sie zwingt,
dass sie im Bikini in die Nordsee springt?
Ich mach’ mir lieber meine eig’ne Wetterlage,
wenn ich mir immer wieder sage:

Jetzt ist Sommer!
…2x

Ich bin sauer, wenn mir irgendwer mein Fahrrad klaut.
Ich bin sauer, wenn mir einer auf die Fresse haut.
Ich bin sauer, wenn ein And’rer meine Traumfrau kriegt
und am Pool mit dieser Frau auf meinem Handtuch liegt.

Doch sonst nehm’ ich alles ziemlich locker hin,
weil ich mental ein absoluter Zocker bin:
Ich drücke einfach auf den kleinen grünen Knopf
und die Sonne geht an in meinem Kopf:

Jetzt ist Sommer!

Ab ins Gummiboot -
der Winter hat ab sofort Hausverbot!

Scheiß aufs Wetter, egal ob man friert:
Sommer ist, was in deinem Kopf passiert.
Es ist Sommer!

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Hier kommen Sie zu einer Rezension des neusten Albums „frei“ von laut.de.
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Und welchen Kommentar gibt Ratna zu den Wise Guys?
Ausgewählt habe ich diese Gruppe wegen der spritzigen, humorvollen Texte…
Im DaF-Unterricht könnte man sich anhand dieser an den deutschen Humor heranwagen.
Außerdem gefällt mir die rhythmische Heiterkeit, die a capella-Gesang in sich hat.  
Sehr erfrischend, finde ich, und landeskundlich nicht uninteressant :)
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wise-guys.jpg
 

Deutschpop-Reisen März 4, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — eintopf @ 2:08

Das GI San Francisco in Kooperation mit dem amerikanischen präsentiert: „Step into German“

Das GI Frankreich präsentiert: „Deutscher Rock und Pop„ und „Deutscher Rock, Pop und Hiphop“

Das GI Oslo präsentiert: eine “Musikreise“ durch die aktuelle Musikszene Deutschlands. 

Wie steige ich ein in die neue Welle des Deutschpops? Habe mir ein paar Texte der Aufgabenstellung im MMF durchgelesen, habe ein paar Bandnamen aufgeschnappt… von vielen schon gehört, aber es zeitlich nie geschaftt einzutauchen. Picke ich mir intuitiv heraus oder recherchiere ich gnadenlos?… für letzteres fehlt mir wohl die Geduld… Wie ebne ich mir den Weg durch die Informationslawinen, die das Internet bietet?

Mit den oben angegebenen links habe ich die Reise begonnen. Toll, finde ich die Videoclip-Sammlung auf der amerikanischen Seite. Leider kann ich die Clips hier nur sehr eingeschränkt ansehen. Der Ton kommt überhaupt nicht rüber, wenn dann nur stockend. Über die norwegische Musikreise bin ich auf ein paar Bandseiten gelandet, auf denen ich mir Audiodateien angehört habe. Ein netter Einstieg :) .Für Rap-Freunde ist auch die französische Seite nicht schlecht.

Ich befürchte, die Reise könnte zu lang werden. Gerne würde ich ich mich gleich auf einzelne Bands konzentrieren. Aber die Auswahl fällt mir schwer.

 

Was sagt Ratna zu Portfolio? Februar 27, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — eintopf @ 3:44

In Wikipedia steht: „Der Begriff Portfolio (lat. portare „tragen“ und folium „Blatt“), selten Portefeuille, bezeichnet eine Sammlung von Wertanlagen eines Typs.“ Das klingt nett, ein Portfolio ist eine Sammlung von Wertvollem...und was wertvoll ist, bestimme ich. Ich werde mir bewusst darüber, wo ich bin und wo ich hin will und ich beobachte mich selbst auf dem Weg dahin. Dabei wird der Weg zum Ziel.

Stichworte: Individualisierung, kritische Selbstreflexion, Sprachbewusstsein, aktive Kreativität, Autonomie und Verantwortung sowie das Lernen mit Kopf, Herz und Hand.  

Persönlich denke ich bei Portfolio an meine Kunstmappen, in denen ich „Werke“ sammelte, die für mich einen unermesslichen immateriellen Wert haben.   Was mir an der Portfolio-Idee gefällt, ist die Wertschätzung des Individuums und seiner persönlichen Stärken und Schwächen, sowie die Kreativität, die der konstruktivistische Ansatz unterstützt.

Der Widerspruch zwischen persönlichen, kreativen Produkten und allgemeinen Bewertungskriterien ist dabei eine Herausforderung. Idealerweise bewertet der Lerner sich selbst und seine Lernfortschritte, Noten fallen weg. Allerdings brauchen viele Lerner auch Zertifikate für ihren weiteren Lebenslauf, um ihre Sprachkompetenz unter Beweis zu stellen (oder?); auch wenn ich Portfolios für aussagekräftiger halte. Mit Tests zu bewerten ist einfacher, aber es kommt den individuellen Fähigkeiten nicht so gerecht (z.B. auch weil es Test-Allergiker gibt). Die Selbstbewertung wie auch die Fremdbewertung ist anspruchsvoller für Lerner & Lehrer und erfordert sehr viel Aufmerksamkeit.  Natürlich sind manche Lerner mehr, manche weniger dem hohen Anspruch gewachsen, sich selbst Ziele zu setzen, den eigenen Lernprozess zu bewerten und sich dann ehrlich und kritisch selbst zu bewerten. Dabei mag es nicht nur interkulturelle Unterschiede geben. Hier wäre besondere Unterstützung durch den Lehrer gefragt, vielleicht auch traditionellere Alternativangebote. 

Gut finde ich übrigens die Unterscheidung zwischen Portfolio und Dossier (als Vorzeige-Portfolio)! So kann im Portfolio erstmal „alles“ gesammelt werden, und die Auswahl einzelner Arbeiten für das Dossier erfolgt im Nachhinein.

Wie könnten Lernerportfolios hier im Goethe-Institut Jakarta umgesetzt werden?Vielleicht in Unterrichtsprojekten, die freiwillig fortgeführt werden… oder als Angebot in Individualkursen… vielleicht in Anfängerklassen schrittweise und gelenkt durch Blogs, in die die Lerner z.B. ihre Ich-Texte eintragen, und auf ihrer Muttersprache kommentieren, was sie schon können?

 

Was sagt Hannele Kara? Februar 26, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — eintopf @ 12:43

Im schulischen Bereich wird mit Portfolio eine Dokumententasche oder –mappe gemeint, d.h. eine Sammlung von Schülerarbeiten und Bewertungen, die das Wissen und Können des Schülers repräsentieren soll. Die Arbeiten für diese Sammlung sind von dem Schüler selbst gewählt und bewertet worden. Charakter und Inhalt des Portfolios variieren nach seinem hauptsächlichen Ziel. Das Portfolio kann eine Sammlung von mündlichen | portfoliomundlich.doc| und schriftlichen Schülerarbeiten sein, die das Lernen und den Lernprozess sowie die Ergebnisse während einer bestimmten Zeit, z.B. für die gesamte Dauer eines Kurses, eines Projektes usw. repräsentiert.

Es gibt verschiedene Arten von Portfolios. Es kann eine Leistungsmappe sein, in der die besten Arbeiten gesammelt wurden. Es kann eine Entwicklungsmappe sein, in der solche Dokumente gesammelt wurden, die die Entwicklung des Schülers am besten beschreiben. Und es kann auch eine Repräsentationsmappe sein, in der die gelungensten Arbeiten gesammelt worden sind. Das Portfolio ist also eine Prozess-, Kurs-, oder Projektmappe. Die Form ist frei, und konkret kann das Portfolio eine Mappe, ein Album, ein Videofilm, eine Kassette, eine Diskette, eine WWW-Seite, eine Bildersammlung mit Texten usw. sein. Es gibt eigentlich kein richtiges Modell für das Portfolio, sondern jeder Lehrer kann mit den Schülern sein eigenes schaffen.

Die äußere Form ist nicht so wichtig, dafür der Erzeugungs-, Auswahl- und Bewertungsprozess, in dem der Schüler die ihm durchgeführten Aufgaben während der gesamten Studienperiode reflektiert. Die Inhalte und Qualität werden aus der Perspektive der Ziele, der allgemeinen aber auch der von dem Schüler selbst für wichtig erachteten Kriterien, bewertet und begründet. Die Bedeutung des Portfolios liegt also vielmehr im reflektiven Prozess als in der Sammlung.“

| portfolioschriftlich.doc|

Und was ich noch lesen sollte: portfolio_hannele.doc (Word, 98 KB)

Und was ich gemacht habe: Ich habe heute erstmal die durchzulesenden Informationen auf meinem Blog eingefügt, da ich gleich unterrichten muss und ich mich erst später der Lektüre widmen kann. Eigentlich wurde erstmal der Appetit auf Deutschpop geweckt, aber jetzt doch erstmal Portfolio. Zusammenfassung und Kommentare kommen später.

 

 

Was ich mich immer fragen sollte Februar 26, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — eintopf @ 12:39

- Habe ich mein Arbeitsziel erreicht?
- Was habe ich gelernt?
- Bin ich richtig vorgegangen oder hätte ich anders arbeiten sollen?
- Bin ich mit meinem heutigen Arbeitsergebnis zufrieden?
- Habe ich Anregungen, Ideen, Material für meinen Deutschunterricht gefunden?
- Woran und wie möchte ich weiterarbeiten?

 

Wiederverwertung Februar 26, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — eintopf @ 12:04

Es war einmal der MMF2 und jetzt ist der MMF3. Ich knüpfe an meinem Blog aus dem MMF2 an und führe ihn hiermit weiter…. recyle, reuse, reduce (Zeit)…. :)

Heute las und hörte ich mir in „Lehrerzimmerruhe“ den Einstieg in den MMF3 an… nett, so ein bisschen friesischer Unterton… :)

Außerdem überflog ich die Profile der anderen Teilnehmer und wurde dann ganz klein, weil ich das Gefühl habe, dass alle anderen sehr viel mehr Kenntnisse und Erfahrungen haben…. positiv gedacht, kann ich dann aber durch diesen Kurs um so mehr wachsen… hoffentlich ;)